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Bitte beachten! Neuer Vortrag in unserer Seminarreihe unter Hinweise: Veranstaltungen!!!



Herzlich Willkommen

auf der Website des MolekularBiologie Clusternetzwerk Potsdam (MoBiCluP)

Unser Netzwerk steht für die Bündelung der Kernkompetenzen seiner Mitglieder in der Biotechnologie (bzw. angewandten Biowissenschaften und Naturwissenschaften) mit den Hauptdisziplinen Mikrobiologie, Proteinchemie, Genetik, Mikrosensorik, Umwelt, Veterinärmedizin, Diagnostik und Nahrungsmittelwissenschaft auf regionaler, überregionaler und internationaler Ebene.

Durch den Zusammenschluss verschiedener Brandenburger Unternehmen bildet das Netzwerk eine Quelle für Technologietransfer und damit für Innovation und Wachstum in Wissenschaft und Wirtschaft in der Region Potsdam/ Brandenburg.

Ein wichtiges Anliegen im Netzwerk ist es, die Potenziale der vorhandenen Biotech-Firmen sowie Forschungseinrichtungen in den verschiedenen Technologiefeldern durch intensive Zusammenarbeit effizient zu nutzen, zu fördern und damit den Erfolg aller zu steigern. Dazu bildet das Netzwerk eine Plattform für eine nachhaltige Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft, um marktfähige High-Tech-Produkte auf den Markt zu bringen. Diesbezüglich entwerfen, koordinieren und begleiten wir auch gemeinsame Projekte.

Die Zusammenarbeit mit Firmen und Forschungseinrichtungen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Netzwerks soll verstärkt werden.
Weiterhin ist die gezielte Qualifizierung der Mitarbeiter der verschiedenen Netzwerkpartner geplant.

Wenn Sie an weiteren Informationen über unsere Aktivitäten interessiert sind, schauen Sie sich einfach auf unserer Homepage um oder nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf!

STRATEGISCHE AUSRICHTUNG
Ziel des gegründeten Netzwerks MoBiCluP ist der Aufbau, Ausbau und die Positionierung des Standorts Potsdam im Life Sciences Cluster Berlin-Brandenburg als wissenschaftlich innovativer Standort und als Motor für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

Das Netzwerk unterstützt und forciert die zunehmende Bedeutung der Molekularbiologie in der Biotechnologie, insbesondere in Potsdam und darüber hinaus in der Region Berlin-Brandenburg. Das Netzwerk bildet eine Plattform für den wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Informationsaustausch, für gemeinsame Projekte und für die netzwerkinterne Qualifizierung.

Die Netzwerktätigkeit richtet sich auf Problemstellungen der Netzwerkpartner, die sich aus den anspruchsvollen wissenschaftlichen Aufgabenstellungen der Netzwerkpartner ergeben sowie auf Problemstellungen, die sich aus der Unternehmensentwicklung und der Standortentwicklung ergeben. Diesen Problemstellungen sollen in Zusammenarbeit mit dem Netzwerkmanagement, den Regionalvertretern und den wirtschaftsfördernden Einrichtungen des Landes Brandenburg Lösungen zugeführt werden.
Beispielsweise lassen sich wegweisende Erfolge sowohl in der Entwicklung als auch in der Vermarktung marktfähiger Produkte durch eine intensive Vernetzung deutlich befördern. Außerdem kann die Wahrnehmung des Biotechnologie-Standorts Potsdam erkennbar erhöht werden.

ZIELGRUPPEN
Wir richten uns mit den vielseitigen Angeboten des Netzwerks insbesondere an die Unternehmen, die ein Interesse an einer ständigen Verbesserung von Effizienz haben und hierfür einen kompetenten Ansprechpartner suchen. Durch die Etablierung eines neuen Servicecenters für Molekularbiologie im Rahmen von MoBiCluP können Potsdam und die Region Berlin-Brandenburg für die bestehenden und für neue Unternehmen noch attraktiver werden.

Die Standorte der teilnehmenden Unternehmen erstrecken sich von Potsdam Hermannswerder über Potsdam Golm bis nach Hennigsdorf. Auf dem Areal des Biotechnologiezentrums in Potsdam (Biotech Campus) hat das Netzwerk seinen lokalen Mittelpunkt erhalten.

Die Netzwerkaktivitäten konzentrieren sich zunächst auf den Regionalen Wachstumskern Potsdam. Im Interesse der Forcierung der wissenschaftlichen Aktivitäten und der Erschließung von Innovationspotenzialen ist eine Vernetzung mit weiteren Netzwerken in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg sowie auf internationaler Ebene vorgesehen.

ZIELE
Die effektive Einbindung und Koordinierung der verschiedenen Forschungsfelder sowie des wissenschaftlichen Know-hows der Netzwerkmitglieder ermöglicht es, gemeinsam innovative Projekte zu gestalten, welche zu innovativen Produkten führen. Diese Verzahnung eröffnet völlig neue Perspektiven zur Entwicklung von Hightech-Produkten auf den Gebieten Molekularbiologie, Biochemie und Genetik.

Technologie-, Erfahrungs- und Wissenstransfer zwischen den kooperierenden Unternehmen:

  • Etablierung einer Plattform zum Austausch von Informationen und Know-how, welche geeignete Kooperationspartner zusammenführt, z. B. für die Durchführung von anspruchsvollen Innovationsvorhaben bzw. gemeinsamen Forschungsprojekten
  • Entwicklung von gemeinsamen Projekten zwischen Industrie und Forschungseinrichtungen (Universität, Max-Planck, Fraunhofer etc.)

Gemeinsame Nutzung von Sachmitteln:

  • Gemeinsame Anschaffung von Sachmitteln, um Kostenreduzierung zu erreichen
  • Etablierung eines Zentrallabors, bei dem eine S1- und eine S2-Tätigkeit ausgeübt werden darf. Über das Netzwerk wird diese Tätigkeit kostengünstiger und effektiver zur Verfügung gestellt.

Marketing, Markterschließung und Absatzstrategie:

  • Untersuchungen der Zielmärkte der Netzwerkpartner und der jeweiligen Marktstrukturen; Unterstützung bei der Positionierung in den Zielmärkten z. B. durch zielgerichtete Positionierung des Netzwerkes
  • Erarbeitung von Marketing- und Absatzstrategien zur besseren Markterschließung von innovativen Dienstleistungen und Produkten

Verbesserung der Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren der Wirtschaftsförderung:

  • Durchführung von Veranstaltungen mit den Netzwerkmitgliedern und Akteuren der Wirtschaftsförderung, Beschaffung von finanziellen Mitteln für die Firmenmitglieder
  • Vernetzung der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Aktivitäten der Netzwerkpartner im Land Brandenburg und Kooperation mit lokalen, nationalen und internationalen Netzwerken und damit Realisierung eines regionalen Biotechnologie-Kompetenznetzwerkes mit internationalem Bezug
  • Einbindung der Netzwerkpartner in nationale und internationale Förderprogramme

Fachkräfterekrutierung:

  • Professionelle Fachkräftesuche und Nutzung von Synergieeffekten durch Personaltransfer

Erleichterter Umgang mit rechtlichen Angelegenheiten:

  • Verbesserung der rechtssicheren Handhabung von wiederkehrenden Fallkonstellationen in den Bereichen Arbeitsrecht, Mietrecht, Auswahl der Gesellschaftsform und Gesellschaftsgründung, Genehmigungen sowie rechtliche Absicherung der Fördermittelbeantragung und –verwendung.

Professioneller Umgang mit Betriebsrisiken:

  • Mit Hilfe von Risk Management werden typische betriebliche Risiken systematisch behandelt. Von besonderer Bedeutung sind dabei vor allem Haftungs-, Umwelt- und Produktrisiken oder auch finanzielle Risiken, die ggf. die Existenzsicherheit des Betriebes gefährden. Sie werden beurteilt und Maßnahmen der Risikobegrenzung und -übernahme aufgezeigt.



AKTIVITÄTEN

  • Organisation und Beantragung von Verbundprojekten (z. B. im Rahmen des ZIM-Programms)
  • Erstellung von Kompetenzprofilen für die Netzwerkteilnehmer
  • Ermittlung, Organisation und Koordinierung des optimalen Programms für den Wissenstransfer zwischen den Netzwerkmitgliedern untereinander und ggf. mit externen Institutionen
  • Durchführung von Netzwerktreffen, bei denen die Netzwerkpartner ihren Bedarf, ihre Fachgebiete und Technologien und Angebote/Gesuche vorstellen und mitteilen
  • Unterstützung der Netzwerkpartner zur Verbesserung der Personalsituation und Stärkung der Kompetenzen
  • Präsentation des Netzwerks mit seinen Unternehmen als Marketingstrategie und Werbung für den Wirtschaftsstandort Brandenburg

Weitere geplante Aktivitäten:

Vorgesehen ist der Aufbau eines Qualifizierungsnetzwerks zur Unterstützung arbeitsloser Akademiker beim Wiedereinstieg in den Beruf durch Intensivkurse in den Bereichen Biochemie, Mikrobiologie, Genetik und Molekularbiologie. Es ist geplant, dass die Kursteilnehmer an die verschiedenen Mitgliedfirmen des Netzwerkes MoBiCluP vermittelt werden, um dort beispielsweise ein Praktikum durchzuführen.

Netzwerkevents dienen nicht nur der Verständigung untereinander, sondern können auch wesentlich dazu beitragen, das gesamte Netzwerk MoBiCluP weit über die eigene Region hinaus bekannt zu machen. So kann z. B. eine Veranstaltung in Form eines wiederkehrenden Biotechnologie-Kongresses, das gesammelte europäische Know-how sowie Investoren und industrielle Partner in der Region Berlin-Brandenburg zusammenbringen und damit zu einer „Markenbildung“ für die Region beitragen. In diesem Sinne ist der Internationale Biotechnologie-Kongress in Potsdam geplant, der alle zwei Jahre zu verschiedenen Themen, die sich in erster Linie nach den Interessen der Mitgliedsunternehmen richten, stattfinden wird.
Der erste Kongress soll sich folgenden Themen widmen:

  1. innovative Entwicklungen im Bereich mobiler, integrierter, mikrosystem-basierter Diagnostiksystemen zum Nachweis von (neuen) Infektionserregern und potentiellen B-Agenzien sowie
  2. die up-to-date Entwicklung von medizinischen und technischen Schutzmaßnahmen